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National Intelligence Service (Südafrika)

August 21st, 2017

Das National Intelligence Service, abgekürzt NIS (afrikaans: Nasionale Intelligensiediens) war ein südafrikanischer Nachrichtendienst während der Apartheid mit zentralen koordinierenden Aufgaben an der Spitze der Staatsverwaltung. Die Behörde existierte von 1980 bis 1994 und unterstand dem Büro des Staatspräsidenten. Der Sitz des NIS befand sich in Pretoria im Concilium Building in der Skinner Street (heute Nana Sita Street).

Das NIS koordinierte mehrere Sicherheitsdienste und war in den State Security Council (SSC) integriert. Im Rahmen seiner Aufgaben bestand eine enge Zusammenarbeit mit dem Military Intelligence Service (deutsch: Militärischer Nachrichtendienst) und der Security Branch der Polizei (deutsch etwa: Sicherheitspolizei).

An der Spitze des Nachrichtendienstes stand ein Director-General (deutsch: Generaldirektor).

Die vom NIS gesammelten Informationen wurden in einer wöchentlichen internen Arbeitssitzung ausgewertet und danach an entsprechende Regierungsstellen in aufbereiteter Form weitergeleitet. Der südafrikanische Ministerpräsident ließ sich bedarfsweise durch Mitarbeiter des NIS zu Einzelfragen beraten.

Das NIS entwickelte sich aus einer Übergangslösung, dem Department of National Security (DONS), nachdem der vorherige Geheimdienst BOSS in einen Skandal verwickelt worden war und sich eine Neuordnung der Geheimdienststrukturen als politisches Erfordernis herausstellte. Die Strukturreform der nachrichtendienstlichen Aufgabenfelder im damaligen Südafrika erfolgte in Regie von Hendrik Jacobus Coetsee, nachdem dieser am 12. Oktober 1978 in das Amt des Vizeministers für Verteidigung und Nationale Sicherheit gekommen war.

Der NIS wurde 1981 durch seinen Agenten Martin Dolinchek, der sich unautorisiert am Staatsstreich (Seychellen Coup) auf den Seychellen unter der Führung von Mike Hoare beteiligt hatte, das Ziel öffentlicher Kritik. Die Aggressionshandlungen gegen die Regierung der Seychellen erfolgten mit waffentechnischer Unterstützung aus der South African Defence Force (SADF). Der Oppositionsführer im südafrikanischen Parlament, Frederik van Zyl Slabbert (PFP), forderte daraufhin den Rücktritt des Streitkräftechefs Constand Viljoen und des NIS-Chefs Niel Barnard.

Im September 1983 versuchte NIS-Generaldirektor Niel Barnard für die Ausweitung der Leistungsfähigkeit des Nachrichtendienstes die Unterstützung aus der Regierung zu erhalten. Die Behörde sollte seiner Meinung nach nicht länger hinter ähnlichen Diensten in der Welt zurückstehen.

Nachrichtendienstliche Aktivitäten des NIS in den frühen 1980er Jahren an südafrikanischen Universitäten erregten öffentlichen Protest. Vertreter der Studentenräte an den Universitäten Witwatersrand, Rhodes, Kapstadt und Natal forderten 1983 ihre Universitätsleitungen auf, von allen neuen Studenten eine unterschriftliche Erklärung abzuverlangen, dass sie nicht für das NIS, die Sicherheitspolizei oder für den militärischen Geheimdienst tätig seien. Diese Proteste standen im Zusammenhang mit den Enthüllungen um Craig Williamson (IUEF) und Karl Edwards (IUEF).

Bei der Gestaltung internationaler Kontakte des NIS spielten afrikanische Staaten eine wichtige Rolle. Im Verlauf der 1980er Jahre hatte das NIS zu zahlreichen Staatsoberhäuptern dieser Länder eine gute Beziehung aufgebaut, da es Südafrika dabei um die Überwindung seiner internationalen diplomatischen Isolation ging. Die größten Erfolge bei diesen Bemühungen erzielte das NIS in Ägypten, Kenia, Nigeria, Sambia und Uganda. Bestehende Kontakte des institutionellen Vorgängers BOSS übernahm das NIS in Zaire, Malawi und in Rhodesien/Simbabwe. In Zaire hatte der südafrikanische Geheimdienst ein ständig besetztes Büro. Gute Arbeitskontakte bestanden auch zur Central Intelligence Organisation (CIO) in Rhodesien, dessen Chef Ken Flower dabei als der wichtigste Ansprechpartner galt. Diese Arbeitsbeziehungen setzten sich nach der Unabhängigkeit (18. April 1980) des Landes mit der Zimbabwe Central Intelligence Organisation (ZCIO) fort. Im Jahr 1983 eröffnete das NIS ein Büro in Lomé, der Hauptstadt von Togo, über das sich enge Beziehungen zu Präsident Gnassingbé Eyadéma entwickelten. Das NIS half bei der Errichtung einer nachrichtendienstlichen Ausbildungsstätte in Togo. Damalige Aktivitäten Südafrikas in dieser Region wurden durch den französischen Geheimdienst aufmerksam beobachtet.

Einige Jahre später entstand ein Verbindungsbüro in Lagos, Nigeria. Über den nigerianischen Geheimdienstchef Aliyu Mohammed Gusau entwickelte das NIS Kontakte bis zum damaligen Präsidenten Ibrahim Babangida, die sich jedoch nicht zufriedenstellend entfalteten. Nigeria war bereits ein wichtiger Unterstützer des ANC auf dem afrikanischen Kontinent.

Ein besonderes Verhältnis ergab sich aus den Kontakten zu Sambia. Dort gelang es dem NIS in der Mitte der 1980er Jahre kontinuierliche Kontakte zum Präsidenten Kenneth Kaunda und mit Mitarbeitern des Zambia Security Intelligence Service (ZISS) aufzubauen. Kaunda war diesen Gesprächen zugeneigt, da er als eines seiner politischen Ziele die friedvolle Entwicklung im südlichen Afrika sah. Südafrika war jedoch an vielseitigen Aufklärungsergebnissen interessiert, weil der ANC in Lusaka eines seiner Hauptquartiere unterhielt und im Westen des Landes die SWAPO Regionen als wichtige Rückzugsräume nutzte.

Desgleichen pflegte das NIS intensive Geheimdienstkontakte zu einigen europäischen Staaten. Beispielsweise traf in den frühen 1980ern der damalige Bundesnachrichtendienst-Chef Klaus Kinkel im Verlauf eines offiziellen Besuchs auf Premierminister Pieter Willem Botha, der ihn im Verwoerd Building in Kapstadt empfing. Im Zuge dieser Visite gab es Gesprächskontakte mit NIS-Chef Barnard. Damit wurde zwischen beiden Staaten kein Neuland beschritten. Der BND hatte die Mitarbeiterausbildung der Vorgängerinstitution des NIS (Bureau for State Security) im Bereich von Personenschutzaufgaben sehr umfangreich unterstützt. Jüngere Mitarbeiter des NIS partizipierten später von diesen gefestigten Kooperationsbeziehungen. Auf diese Weise gewannen die bundesdeutschen Nachrichtendienstler sensible Informationen aus Afrika und im Gegenzug erhielten die Südafrikaner wertvolle Instruktionen über Ostblockstaaten und besonders über für sie relevante DDR-Aktivitäten. ANC-Nachrichtendienstler hatten Ausbildungen durch das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit erhalten. Südafrika war demzufolge an Kenntnissen über den Umfang sowie über die Art und Weise jener Personalentwicklung interessiert. Nach Einschätzung von Neil Barnard hatte auf dem Gebiet der Spionageabwehr eine gute Zusammenarbeit zwischen NIS und BND bestanden.

Sehr gute Beziehungen unterhielt das NIS auch nach Italien, zum SISMI und zum Inlandsnachrichtendienst SISDE.

In Folge einer Ansprache des NIS-Generaldirektors Barnard am 16. Dezember 1986 anlässlich der Versammlung zum Day of the Vow am Blood-River-Denkmal in Natal entflammte im südafrikanischen Parlament eine kontroverse Debatte. Es hatte sich der Vorwurf ergeben, dass Barnard Journalisten verboten hätte, über seine Rede am Day of the Vow zu berichten. Zur Entschärfung der Situation ließ Staatspräsident Botha gedruckte Exemplare der kritisierten Rede verteilen. Darin hatte Barnard mehreren Organisationen, u.a. dem Südafrikanischen Kirchenrat und der Südafrikanischen Katholischen Bischofskonferenz (SACBC) vorgeworfen, dass sich „unter der Nutzung des Mantels religiöser Pietät der Fakt verberge, sie seien ein Teil des “revolutionären Angriffs”“ auf Südafrika. Barnard meinte in diesem Zusammenhang, dass sich das Land seit 1984 einer noch größeren Angriffsgefahr ausgesetzt sehe, als es bei der Schlacht am Blood River der Fall gewesen sein soll.

Im August 1988 berief die südafrikanische Regierung unter Leitung des Richters Louis Harms (Harms Commission) eine Kommission zur Untersuchung von mutmaßlichen grenzüberschreitenden „Unregelmäßigkeiten“ (Commission of Inquiry into Certain Alleged Across-Border Irregularities) ein. Details wurden im Folgejahr veröffentlicht. Im März 1989 erregten Berichterstattungen über eine NIS-Agentengruppe in einem südafrikanischen Bauunternehmen (JALC) erhebliche politische Aufmerksamkeit. Drei Direktoren des Baukonzerns JALC Holdings hatten eingestanden, dass sie für das NIS im Ausland tätig gewesen waren. Es waren dabei Entwicklungsprojekte des Unternehmens im Ausland für die Erfüllung nachrichtendienstlicher Aufgaben unter dem Deckmantel unternehmerischer Tätigkeiten genutzt worden. Von diesen Aktivitäten betroffene Staaten waren Botswana, Lesotho und Mauritius, ferner die Homelands Bophuthatswana, Ciskei und Transkei. Im Zentrum der Justizermittlungen standen dabei aufgefallene Korruptionsvorgänge in Form von unerlaubtem Diamantenhandel, verdeckten militärischen Operationen sowie Bestechungsgelder zur Beeinflussung der Aufteilung von Glücksspiellizenzen zwischen Lentin, einem Beteiligungsunternehmen von JALC, Sun International und der Ciskei-Administration. Beteiligt war an diesen Vorgängen auch ein SADF-Abwehroffizier. Die Vorgänge wurden 1990 vor dem East London District Court verhandelt. Jahre später wurden in der Wahrheits- und Versöhnungskommission weitere Zusammenhänge offenkundig. Die Aktivitäten in der Ciskei standen im Zusammenhang mit der Operation Katzen, die den Sturz der Regierungen in der Ciskei und Transkei zum Ziel hatte.
Die enge Verknüpfung zwischen privatwirtschaftlichen Unternehmen und staatlichen Sicherheitsstrukturen war eines der angestrebten Ziele in dem von Staatspräsident Pieter Willem Botha geführten National Security Management System (im SSC).

Der mosambikanische Bürgerkrieg bewirkte nachrichtendienstliche Kontakte zwischen Südafrika und der Sowjetunion. Die südafrikanische Unterstützung für die Renamo-Rebellen, besonders durch das Militär (SADF), konterkarierte die Ergebnisse und Ziele des bilateralen Nkomati-Abkommens zwischen Südafrika und Mosambik. Die militärische Unterstützung erzeugte einen Konflikt zwischen der SADF und dem NIS, der sich zum Gesprächsthema zwischen NIS-Chef Barnard und SADF-Oberkommandeur Constand Viljoen auswuchs. Im Zusammenhang mit den anhaltenden militärischen Komplikationen von Südafrika und Mosambik kam es im August 1984 zu einem ersten Treffen von südafrikanischen Vertretern aus dem NIS sowie dem Außenministerium mit sowjetischen Gesprächspartnern unter Leitung des UdSSR-Botschafters in Wien. Einen ausschlaggebenden Aspekt dafür ergaben zwei von der Renamo gefangengenommene sowjetische Geologen. Die Gespräche hierzu sollten schließlich auf nachrichtendienstlicher Ebene fortgesetzt werden, wofür die Regierung in Moskau erst im Oktober 1987 ihre Zustimmung gab. Als Zeitpunkt des Gesprächsbeginns zwischen KGB und NIS gilt der 17. Mai 1988. In der Folge dieser Konsultationen erweiterte sich die Liste der Gesprächsthemen zwischen beiden Staaten.

Am 5. Juli 1989 empfing Staatspräsident Pieter Willem Botha im Tuynhuys, dem Präsidentenamtssitz in Kapstadt, Nelson Mandela. Dieses Treffen zählte zu den Höhepunkten der damals geheim gehaltenen Konsultationsreihe, die der NIS-Chef Barnard zusammen mit dem Justizminister Coetsee vorbereitet und geleitet hatte. Als fünfter Gesprächspartner war Willie Willemse, der damalige Commissioner of Prisons daran beteiligt. Mandelas Anreise vom Victor-Verster-Gefängnis bei Paarl bis nach Kapstadt erfolgte unter persönlicher Begleitung des NIS-Chefs in dessen Dienstfahrzeug.

Ein Tag nach der erfolgreichen Wahl (14. September 1989) von Frederik Willem de Klerk zum Staatspräsidenten legte die Leitung des NIS im SSC ein Positionspapier vor, das Vorschläge enthielt, wie mit den Ergebnissen der bislang erfolgten Mandela-Gespräche künftig umgegangen werden solle. Darin plädierte das NIS für eine Ausweitung der Gesprächskontakte, um das aktuelle Meinungsbild der Führungskräfte im ANC und in den mit ihm verbundenen Organisationen noch besser einschätzen zu können insulated glass bottle. Das wurde in der Resolution No. 23 of 1989 des SSC niedergelegt. Ein Ergebnis der abgestimmten Vorgehensweise war ein Treffen zwischen Mike Louw, Vizechef des NIS best running hydration pack for women, zusammen mit dem NIS Chief of Operations Maritz Spaarwater sowie Thabo Mbeki und Jacob Zuma vom ANC, das am 12. September 1989 in Luzern nach Billigung durch die ANC-Führung stattfand.

Das National Security Management System (NSMS) einschließlich seiner JMCs wurde durch den Staatspräsident de Klerk im Jahre 1989 aufgelöst. Parallel dazu reduzierte sich die Rolle des State Security Council (SSC) von einer übermächtigen sicherheitspolitischen Schaltzentrale der Staatspräsidenten auf die eines gängigen Kabinettsausschusses.

Der Wandel des Landes von der Apartheid zur demokratischen Republik brachte auch eine politisch gewollte Veränderung der nachrichtendienstlichen Strukturen mit sich. Sie fand im Gesetzgebungsprozess zur Aufhebung des Apartheidrechtssystems neben vielen anderen gesamtgesellschaftlichen Aspekten ihren Eingang. Der Gesetzesentwurf zum Transitional Executive Council Act wurde dem südafrikanischen Parlament im September 1993 vorgelegt; einer der wichtigsten Schritte zur Übergangsverfassung des Landes. Darin war im Kapitel 8 (Absatz 1, Buchstabe g) die Bildung eines Unterausschusses für Nachrichtendienste (Subcouncil on Intelligence) vorgesehen. Im Kapitel 20 wurde festgelegt, dass der Unterausschuss ein Joint Co-ordinating Intelligence Committee errichtet, zusammengesetzt mit den Chefs aller Dienste (auch denen der Oppositionsgruppen) oder mit von ihnen benannten Vertretern. Die Aufgaben dieses Gremiums bestanden u.a. darin, aus einem Monitoringprozess verfassungsrelevante Grundsätze für künftige Nachrichtendiensttätigkeiten und einen diesbezüglichen Code of Conduct unter den neuen demokratischen Bedingungen zu entwickeln. Regelungen in Bezug auf die Nachrichtendienste fanden sich dann auch in den Artikeln 198, 199 und 210 der Übergangsverfassung wieder.

Folgende Spezialgesetze gestalteten den demokratischen Übergang der bisherigen Sicherheitsdienststrukturen:

Das NIS ging aus dem Department of National Security (DONS) hervor. Die Strukturen von DONS und NIS waren in dieser Übergangsperiode ähnlich.

Die Abteilungen des Department of National Security waren:

Die Restrukturierung der nachrichtendienstlichen Strukturen erforderte eine Abstimmung und Koordinierung unter den bisher mit solchen Aktivitäten befassten Institutionen Südafrikas. Das schloss eine Positionsbestimmung über die für das Land als feindlich eingestuften Hauptgefährdungen ein. Zur Klärung künftiger Nachrichtendienstaufgaben und deren Abgrenzung voneinander fand vom 14. bis 19. Januar 1981 ein mehrtägiges Treffen von hochrangigen Repräsentanten, dem Rationalisation Committee, im Haus der Admiralität auf der Marinebasis in Simon’s Town. Hierbei waren neben NIS-Chef Niel Barnard auch der Chef der NIS-Verwaltung André Knoetze und der Chef der NIS-Rechtsabteilung Cobus Scholtz vertreten. Den nachrichtendienstlichen Aufgabenbereich des Militärs (SADF) vertrat Pieter W. van der Westhuizen als MI-Chef, und den der Polizei (SAP) Dirk Coetzee als Chef der Sicherheitspolizei (Security Branch). Die in diesen Angelegenheiten tangierten Interessen des Außenministeriums wurden durch den Chef der Informationsabteilung, Brand Fourie, gewahrt. Das Büro des Premierministers hatte zur Beobachtung der Gespräche einen Mitarbeiter, den SADF-Generalleutnant André van Deventer, entsandt. Weitere hohe Mitarbeiter waren an diesen Gesprächen beteiligt.

Diese mehrtägigen Gespräche wurden später als Konsultationen von Simon’s Town bezeichnet. Während dieser Tagung standen die diskutierten Positionen unter dem Einfluss zweier verschiedener Grundthesen. Vom Militär und der Polizei wurde der „politische und revolutionäre Angriff“ auf Südafrika aus den Nachbarländern als militärische Herausforderung definiert und eine darauf ausgerichtete Strategie durch John Huyser, dem Stabschef für Planung in der SADF, vorgestellt. Demnach sollten die afrikanischen Staaten südlich des Äquators unter den direkten Machteinfluss Südafrikas genommen werden. Das NIS vertrat in dieser Frage eine andere Position und betrachtete das militärische Engagement Südafrikas auf dem Territorium anderer afrikanischer Staaten als „Schattenboxen“, da es lediglich eine militärische Antwort auf politische Probleme sei. Kurze präventive Auslandsaktionen des Militärs, um im Inland Anschläge zu unterbinden, fanden jedoch die Billigung des NIS. Als Ausgangspunkt der Diskussion über den neuen Aufgabenzuschnitt der nationalen Sicherheitsstruktur diente ein Gesetz von 1972, der Security Intelligence and State Security Council Act (Act No. 64 / 1972) sowie der ihm zugrunde liegende Bericht der Potgieter Commission (R.P. 102/1971). Die nach dem Richter Potgieter (von der Appellate Division of the Supreme Court) benannte Ein-Mann-Untersuchungskommission wurde 1969 durch den damaligen Premierminister ins Leben gerufen. Richter Potgieter kam im Verlauf seiner Untersuchungen zum Ergebnis, wonach alle nachrichtendienstlichen Erfordernisse für die nationale Sicherheit in einer staatlichen Behörde zusammenlaufen und unter die Leitung eines Secretary for Security Intelligence gestellt werden sollten.

Die Ergebnisse der Konsultationen von Simon’s Town entstanden in zähen Verhandlungen über die Kompetenzbereiche und setzten sich aus folgenden Punkten zusammen:

In Bezug auf den letzten Punkt der Konsultationsergebnisse wurde das Co-ordinating Intelligence Committee (CIC, afrikaans: KIK) geschaffen und unter die Leitung des NIS-Chefs gestellt. Die Absicht seitens SADF und SAP, das NIS in die Rolle eines reinen Forschungsinstituts zu drängen misslang, jedoch wurde seine vorgesehene Funktion als dominanter Nachrichtendienst verwässert. Der MI-Chef Pieter W. van der Westhuizen versuchte durch ein eigenes Positionspapier die Ergebnisse der fünftägigen Konsultation nachträglich zu negieren, worin die Abgrenzung des Tätigkeitsfeldes vom NIS mit keinem Wort erwähnt wurde. Dessen Argumentationen wurden dem Premierminister Pieter Willem Botha sowie den Ministern Magnus Malan (Verteidigung), Pik Botha (Außen) sowie Louis Le Grange (Recht und Ordnung/Polizei) vorgetragen. Dabei wurde völlig konträr zu den Ergebnissen von Simon’s Town dargestellt, dass nun die Neuverteilung der nachrichtendienstlichen Funktionen bedeuten würde, dass der „national information service“ in der bisherigen Form nicht weiter existieren könne. Premierminister Botha bestätigte jedoch die gut dokumentierten Ergebnisse von Simon’s Town. Der MI-Chef trat im Juni 1981 erneut mit einem konträr abgefassten Positionspapier auf, das den Titel Functional Division of Responsibilities of the Intelligence Community (Originaltitel in Afrikaans) trug und die Funktion des NIS wiederholt hinterfragte. Am 22. Juni 1981 stimmten schließlich alle sachlich tangierten Minister dem Protokoll der Konsultationen von Simon’s Town zu.

Der NIS betrieb für seine Mitarbeiter eine eigene Ausbildungsstätte in Rietvlei bei Pretoria. Die hier im Oktober 1985 eröffnete National Intelligence Academy bot Kurse auf hohem Niveau für Mitarbeiter aus Südafrika und aus Nachrichtendiensten befreundeter afrikanischer Staaten an.

Der institutionelle Nachfolger des NIS waren 1994 die National Intelligence Agency (NIA) für die Inlandsaufklärung und das South African Secret Service (SASS) für Auslandsaktivitäten. In diese Neugründungen wurden Mitarbeiter der DIS, BIIS, TIS und VNIS einbezogen. Die neuen Behörden gingen in der 2009 gegründeten State Security Agency auf.

Rugby league positions

August 11th, 2017

A rugby league football team consists of thirteen players on the field, with four substitutes on the bench. Each of the thirteen players is assigned a position based on both the role they are expected to fill within the team and the area they typically occupy on the field. These positions are defined by number and are standardised across all teams and matches, however the same rules apply equally to all players regardless of position and the positions are fluid, meaning players free to interchange between positions or take up a different position at any time. In practice, the positions simply serve as a guideline as to the player’s expected role in both attack and defence.

Players are divided into two general categories, forwards and backs. Forwards are generally chosen for their size and strength. They are expected to run with the ball, to attack, and to make tackles. Forwards are required to improve the team’s field position thus creating space and time for the backs. Backs are usually smaller and faster, though a big, fast player can be of advantage in the backs. Their roles require speed and ball-playing skills, rather than just strength, to take advantage of the field position gained by the forwards. Typically forwards tend to operate in the centre of the field, while backs operate nearer to the touch-lines, where more space can usually be found.

The laws of the game recognise standardised numbering of positions. The starting side normally wear the numbers corresponding to their positions, only changing in the case of substitutions and position shifts during the game water flask bottle. In some competitions, such as Super League, players receive a squad number to use all season, no matter what positions they play in.

The positions and the numbers are defined by the game’s laws as:

There are seven backs, numbered 1 to 7. For these positions, the emphasis is on speed and ball-handling skills. Generally, the “back line” consists of smaller, more agile players.

Numbered 1, the fullback’s primary role is the last line of defence, standing behind the main line of defenders. Defensively, fullbacks must be able to chase and tackle any player who breaks the first line of defence, and must be able to catch and return kicks made by the attacking side. Their role in attack is usually as a support player, and they are often used to come into the line to create an overlap in attack. Fullbacks that feature in their respective nations’ rugby league halls of fame are France’s Puig Aubert tempered glass water bottle, Australia’s Clive Churchill, Charles Fraser, Graeme Langlands and Graham Eadie, Great Britain/Wales’ Jim Sullivan and New Zealand’s Des White.

There are four threequarters: two wingers and two centres. Right wing (2), right centre (3), left centre (4) and left wing (5). Typically these players work in pairs, with one winger and one centre occupying each side of the field.

Also known as wingers. There are two wingers in a rugby league team, numbered 2 and 5. The wingers are the players positioned closest to the touch-line on each side of the field. They are generally among the fastest players in a team, with the speed to exploit space that is created for them and finish an attacking move. In defence their primary role is the mark their opposing wingers, and they are also usually required to catch and return kicks made by an attacking team, often dropping behind the defensive line to help the fullback. Wingers that feature in their respective nations’ rugby league halls of fame are Great Britain’s Billy Batten, Australia’s Brian Bevan, John Ferguson, Ken Irvine, Harold Horder and Brian Carlson, South African Tom van Vollenhoven, Great Britain’s Billy Boston and Clive Sullivan and France’s Raymond Contrastin

There are two centres, right and left, numbered 3 and 4 respectively. They are usually positioned just inside the wingers and are typically the second-closest players to the touch-line on each side of the field. In attack their primary role is to provide an attacking threat out wide and as such they often need to be some of the fastest players on the pitch, often providing the pass for their winger to finish off a move. In defence, they are expected to mark their opposite centre insulated glass bottle. Centres that feature in their respective nations’ rugby league halls of fame are France’s Max Rousié, England’s Eric Ashton, Harold Wagstaff and Neil Fox, Wales’ Gus Risman and Australia’s Reg Gasnier, H “Dally” Messenger, Dave Brown, Jim Craig, Bob Fulton and Mal Meninga.

There are two halves. Positioned more centrally in attack, beside or behind the forwards, they direct the ball and are usually the team’s main play-makers, and as such are typically required to be the most skillful and intelligent players on the team.

Numbered 6, the stand off or five-eighth is usually responsible for directing the ball to the rest of the team in attack (hence the nickname ‘pivot’) and is often a strong passer and runner. Often this player is referred to as “second receiver”, as in attacking situations they are typically the second player to receive the ball (after the half back) and are then able to execute an attacking move.

Numbered 7, the scrum-half or half back is usually involved in directing the team’s play. The position is sometimes referred to as “first receiver”, as half backs are often positioned so as to be the first to receive the football from the dummy-half after a play-the-ball and then pass it on to a teammate, starting an attacking move. This makes them important decision-makers in attack. A good half-back knows the structure in attack and is one of the most skilful attacking players in the team. This player is also usually required to provide the majority of in-play kicking for their team.

A rugby league forward pack consists of players who tend to be bigger and stronger than backs, and generally rely more on their strength and physical form to fulfil their roles than play-making skills. The forwards also traditionally formed and contested scrums, however in the modern game it is largely immaterial which players pack down in the scrum. Despite this, forwards are still typically referred to by the position they would traditionally take in the scrum.

The front row of the scrum traditionally included the hooker with the two props on either side

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. All three may be referred to as front-rowers, but this term is now most commonly just used as a colloquialism to refer to the props.

The hooker, numbered 9, traditionally packs in the middle of the scrum’s front row. The position is named because of the traditional role of “hooking” the ball back with the foot when it enters the scrum. It is usually the hooker who plays in the dummy-half position, receiving the ball from the play-the-ball and continuing his team’s attack by passing the ball to a teammate or by running himself. As such, hookers are required to be among the most reliable passers on the team and often possess a similar skill-set to half backs.

There are two props, numbered 8 and 10, who pack into the front row of the scrum on either side of the hooker. Sometimes called “bookends” in Australasia, the props are often the largest and heaviest players on a team. In attack, their size and strength means that they are primarily used for running directly into the defensive line, as a kind of “battering ram” to simply gain metres. Similarly, props are relied upon to defend against such running from the opposition’s forwards. Prop forwards that feature in their respective nations’ rugby league halls of fame are Australia’s Arthur Beetson, Duncan Hall and Frank Burge, and New Zealand’s Cliff Johnson.

Three forwards make up the back row of the scrum; two-second-rowers and a lock forward. All three may be referred to as back-rowers.

Second-row forwards are numbered 11 and 12. While their responsibilities are similar in many ways to the props, these players typically possess more speed and agility and take up a wider position in attack and defence. Often each second rower will cover a specific side of the field, working in unison with their respective centre and winger. Second rowers typically provide a more direct attacking threat, and are often relied upon to perform large amounts of tackles in defence. Second-row forwards that feature in their respective nations’ rugby league halls of fame are New Zealand’s Mark Graham, Australia’s Norm Provan, George Treweek and Harry Bath, France’s Jean Galia, Great Britain & England’s Martin Hodgson.

Numbered 13, the loose forward or lock forward packs behind the two-second-rows in the scrum. The loose forward is somewhat of a utility role; some teams may choose to simply deploy a third prop, while other teams may use a more skilful player in this position as an additional playmaker. Loose forwards that feature in their respective nations’ rugby league halls of fame are Great Britain’s Ellery Hanley, Australia’s Ron Coote, John Raper and Wally Prigg, Great Britain’s Vince Karalius and ‘Rocky’ Turner, and New Zealand’s Charlie Seeling.

In addition to the thirteen on-field players, there are a maximum of four substitute players who start the game on their team’s bench. Usually, they will be numbered 14, 15, 16 and 17. Each player normally keeps their number for the whole game, regardless of which position they play in. That is, if player number 14 replaces the fullback, he will wear the number 14 for the whole game, and not change shirts to display the number 1.

The rules governing if and when a replacement can be used have varied over the history of the game; currently they can be used for any reason by their coach – typically because of injury, to manage fatigue, for tactical reasons or due to poor performance. Under current rules, players who have been substituted are typically allowed to be substituted back into the game later on. Leagues in different countries have had different rules on how many interchanges can be made in a game. England’s Super League allows up to ten interchanges per team in each game. Commencing in the 2016 season, Australia’s National Rugby League permits up to eight interchanges per team per game. Additionally, if a player is injured due to foul play and an opposition player is put on “report” then his team is given a free interchange.

Often an interchange bench will include at least one (and usually two) replacement props, as it is generally considered to be the most physically taxing position and these players are likely to tire the quickest.

As well as their positions, players’ roles may be referred to by a range of other terms.

Following a tackle, the defending team may position two players – known as markers – at the play-the-ball to stand, one behind the other facing the tackled player and the attacking team’s dummy-half.

The dummy half or acting half is the player who stands behind the play-the-ball and collects the ball, before passing, running or kicking the ball. The hooker has become almost synonymous with the dummy half role. However, any player of any position can play the role at any time and this often happens during a game, particularly when the hooker is the player tackled.

The first receiver is the name given to the first player to receive the ball off the ruck, i.e. from the dummy-half.

If the ball is passed immediately by the first receiver, then the player catching it is sometimes referred to as the second receiver.

A player who can play in a number of different positions is often referred to as a “utility player”, “utility forward”, or “utility back”.

Although any player can attempt his team’s kicks at goal (penalty kicks or conversions), most teams will have specific players who will train extensively at kicking, and will often use only one player to take goal kicks during a game.

The captain is the on-field leader of a team and a point of contact between the referee and a team, and can be a player of any position. Some of the captain’s responsibilities are stipulated in the laws.

Before a match, the two teams’ captains toss a coin with the referee. The captain that wins the toss can decide to kick off or can choose which end of the field to defend. The captain that loses the toss then takes the other of the alternatives.

The captain is often seen as responsible for a team’s discipline. When a team persistently breaks the laws, the referee while issuing a caution will often speak with the team’s captain to encourage them to improve their team’s discipline.

The captains are also traditionally responsible for appointing a substitute should a referee suffer an injury during a game, although in the professional game there are other procedures in place for dealing with this.

Neilston railway station

July 21st, 2017

Neilston railway station is a railway station in the village of Neilston, East Renfrewshire, Greater Glasgow, Scotland. The station is managed by Abellio ScotRail and lies on the Cathcart Circle Lines, 11¾ miles (18 km) south west of Glasgow Central station.

The station was originally opened as part of the Lanarkshire and Ayrshire Railway on 1 May 1903. It closed between 1 January 1917 and 2 March 1919 due to wartime economy, and upon the grouping of the L&AR into the London, Midland and Scottish Railway in 1923, the station was renamed Neilston High on 2 June 1924 thermos tritan hydration bottle with meter 24 ounce. It was renamed back to Neilston on 6 May 1974 by British Rail.

The station is fully operational today as the terminal station on the Glasgow Central – Neilston line. The railway was electrified in May 1962 (using overhead wires supplying 25kV A.C) and Class 303 “Blue Train” electric multiple units provided almost all trains services for many years thereafter, being joined by the similar Class 311 from 1967. Following withdrawal of the Class 303 and 311, Class 314 have been the mainstay of the service with occasional services operated by Class 318 and Class 334.

The line previously continued southwest to Uplawmoor, but this section closed to passengers in April 1962 and to all traffic in December 1964 insulated glass bottle. British Rail also put forward plans to close the station here in the early 1980s and cut the branch back to Whitecraigs, but the proposals were never implemented.

Although the station is a terminus, it has kept a conventional two platform layout with separate tracks for arrivals & departures. The two lines merge into a single reversing siding immediately west of the station (on the course of the old L&amp teal soccer socks;AR line to Uplawmoor) and terminating trains use this to change platforms before returning east to Glasgow

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. It is a staffed station, with step-free access to each platform via ramps (although these are quite steep) and a footbridge linking the two. A P.A system and passenger information screens provide train running information.

There is a daily half-hourly service from Neilston to Glasgow Central via Queens Park. The typical journey time is 27 minutes.

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